Schlafsack
Zunächst muss man sich zwischen Daunen- oder Kunstfaserfüllung entscheiden. Daunen sind zwar leicht, fallen bei Feuchtigkeit jedoch zusammen und wärmen dann nicht mehr. Hohlfasern wärmen dagegen auch, wenn sie feucht werden. Es gibt Daunen in unterschiedlichsten Qualitäten, aber auch Kunstfaserfüllungen sind nicht alle gleich. Ein kuscheliger Daunenschlafsack mit wasserdichtem, atmungsaktivem Bezug wiegt weitaus weniger als ein Schlafsack mit Kunstfaserfüllung, und ist auch teurer. Unabhängig davon, wie man sich entscheidet, ist darauf zu achten, dass es keine durchgehenden Nähte gibt, denn dort kann Kälte leichter eindringen.
Bei sommerlichen Bergwanderungen kommt man mit einem Schlafsack zurecht, der für Temperaturen bis – 5 °C vorgesehen ist. Natürlich ist darauf zu achten, dass der Schlafsack von der Länge und Breite her zu den eigenen Körpermaßen passt. Der Körper soll keine Energie darauf verschwenden, den Schlafsack aufzuwärmen. Man sollte sich beim Kauf gut beraten lassen und den Schlafsack vor Ort auch ausprobieren. Ein guter Schlafsack ist ein zuverlässiger Begleiter und kann bis zu 10 Jahre halten.
Rucksack
Das beliebteste Modell ist zweifellos der anatomisch geformte, rahmenlose Rucksack, in den – einschließlich Schlafsack – alles hineinpasst, während Unterlage und Zelt außen befestigt werden können. Der Bezug darüber kann abgenommen werden und man kann auch einiges an der Seite befestigen. Man sollte den Rucksack im Laden ausprobieren und sich für ein Modell entscheiden, das am besten zu den körperlichen Gegebenheiten und zum Tragevermögen passt. Nach Möglichkeit sollte der Rucksack gefüllt sein, sodass man einen realistischen Eindruck vom Umgang damit bekommt, denn das ist ein entscheidendes Kriterium bei der Anschaffung.
Will man hinsichtlich Haltbarkeit sicher gehen, sollte man sich an bekannte Marken wie Lowe, Bergans, Osprey, Arc'teryx o. Ä. halten. Für regnerische Tage empfiehlt sich ein schützender Überzug, den man im Zelt auch unter den Rucksack legen kann. Man kann zusätzliche Nylongurte für die Schlafunterlage am Rucksack anbringen und Nylonbeutel für Kleidung usw. benutzen, damit im Rucksack Ordnung herrscht.
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Zelt
Es gibt verschiedene Arten davon, z. B. herkömmliche Zelte (A-Form), Tunnel- und Igluzelte. Die wichtigsten Anforderungen an ein Zelt sind – neben Stabilität und Standfestigkeit bei schlechtem Wetter – ausreichende Platzverhältnisse für Mensch und Ausrüstung. Diese Ansprüche werden von einem Tunnelzelt erfüllt. Es ist mit der Aspis in Windrichtung aufzustellen, damit der Wind möglichst wenig Angriffsfläche hat. Auf ebenen Untergrund achten, damit man sich im Zelt wohlfühlt. Ein Fließgewässer sollte in der Nähe sein, damit man Wasser zum Kochen usw. hat. Die Auswahl eines passenden Zeltes ist nicht leicht, denn es gibt inzwischen eine Vielzahl von Typen und Kombinationen auf dem Markt. Ein Zelt muss seine Fähigkeiten nicht unbedingt auf Expeditionen unter Beweis gestellt haben, doch sollte man sich beim Kauf im Fachgeschäft unbedingt von einem Fachmann beraten lassen.
Karten und Kompass
Auf einer Karte in zweckmäßigem Maßstab kann man alle Details erkennen. Anhand der senkrecht verlaufenden Linien (Meridiane) kann man die Himmelsrichtung bestimmen. Wie steil oder flach ein Hang ist, erkennt man an den eingezeichneten Höhenlinien. Liegen sie dicht beieinander, handelt es sich um einen steilen Abschnitt. Wichtig sind auch die Angaben zur Missweisung (Deklination), damit man die vom Kompass angezeigte Himmelsrichtung korrigieren kann.
Mit dem Kompass findet man sicher seinen Weg. Der Kompass besteht aus einem Gehäuse, in dem sich die Kompassnadel bewegt. Das Gehäuse ist zum Ausgleich der Missweisung zu drehen, was insbesondere in Grönland wichtig ist, wo die Deklination bis zu 40° betragen kann.
Die gekennzeichnete Spitze der Kompassnadel weist zum magnetischen Nordpol. Wenn Sie auf der Karte sind und den Kurs im Gelände brauchen, addieren Sie die Deklination hinzu. Wenn Sie den Kurs im Gelände haben und ihn auf der Karte z. B. für eine Peilung brauchen, müssen Sie diese Werte abziehen. Neben der Deklination ist noch zu beachten, dass sich an manchen Stellen in Grönland Erzlagerstätten befinden, die die Anzeige verfälschen können. In diesen Fällen – oder auch beim Verlust des Kompasses – muss man sich im Gelände auf seinen Orientierungssinn verlassen.
Sollten Kompass und Karte verloren gehen, kann man die 4 Himmelsrichtungen immerhin noch mittels einer Uhr bestimmen. Bis zur Mittagszeit (12 Uhr) richtet man den Stundenzeiger auf die Sonne. Der halbe Abstand zwischen Zeiger und 12.00 Uhr-Strich bezeichnet die Südrichtung. Nach 12.00 Uhr gilt dies entsprechend für die andere Seite des Ziffernblattes. In einer Notsituation kann man ausgehend von der südlichen Himmelsrichtung auch alle anderen Himmelsrichtungen bestimmen.
„Navi“ (Navigationssystem)
Es funktioniert auf der Grundlage von GPS (Global Positioning System), einer weltweit gebräuchlichen Satellitennavigation. Dabei handelt es sich um eine Art elektronischen Kompass, der mithilfe von 24 Satelliten, Funkstationen und Empfängern funktioniert. Jeder Quadratmeter auf der Erde erhält damit quasi seine eigene „Adresse“. Mit modernen „Navis“ kann man die Position bis in den Millimeterbereich bestimmen.
Ein solches Gerät ist mittlerweile für jeden erschwinglich, und die Technologie kann von allen genutzt werden. Bevor man sich auf die Wanderung begibt, sollte man sich mit den Funktionen des „Navi“ vertraut machen und später genug Batterien dabei haben. Man kann auch einen sogenannten ‚Spot Satellite GPS Messenger’ mitnehmen, der in kurzen Abständen Signale zur eigenen Position aussendet. Diese können andere Personen über Google Maps mitverfolgen, und wenn man Alarm auslöst, wissen auch Retter, wo sie suchen müssen.
Wanderkarten
Bereits für die Planung einer Wandertour sollte man sich entsprechende Karten besorgen. Auf der Rückseite der vom Grönländischen Fremdenverkehrs- und Wirtschaftsverband herausgegebenen Karten sind wertvolle Informationen über Klima, Geologie und Sicherheitsaspekte für das betreffende Gebiet aufgeführt.
Die insgesamt 19 Karten aller Landesteile sind in grönländischen Fremdenverkehrsbüros und zumeist auch in Souvenirläden erhältlich.
Man kann die Karten aber auch über Händler beziehen, die auf der Internetseite 'Kort & Geografi' aufgelistet sind.
Kochgeschirr
Essen soll nicht nur schmecken, sondern dem Körper auch die notwendige Energie zuführen. Der Erfolg einer Tour hängt u. a. von der richtigen Ernährung ab. Man sollte regelmäßig Mahlzeiten zu sich nehmen und sich zwischendurch einen kleinen Imbiss gönnen. Man muss auch darauf achten, seinem Körper genügend Flüssigkeit zuzuführen – ehe sich der Durst meldet.
Wenn man hungrig ist, sollte die Essenszubereitung schnell und sicher vonstatten gehen. Es gibt viele gute Kocher, die mit Petroleum, Benzin oder Gas betrieben werden, wobei sich für Ungeübte das Koch-Set mit Spirituskocher der Fa. Trangia AB empfiehlt, denn es ist bequem zu bedienen und betriebssicher. Zum Set gehören u. a. 2 Töpfe mit Deckel, wobei der Deckel auch als Bratpfanne genutzt werden kann.
Da auch ein Wasserkessel, Griffzange und Packriemen dazugehören, ist weiteres Zubehör nicht erforderlich. Darüber hinaus benötigt man eigentlich nur noch einen Plastikbecher und einen Esslöffel.
Um Gewicht zu sparen, kann man den flachen Topf als Teller benutzen, sodass man nur bei mehreren Personen weitere Teller mitnehmen muss. Für den Spirituskocher sind 0,1 l Brennstoff pro Person und Tag vorzusehen. Wer nicht bis zu 12 Minuten warten will, bis das Wasser kocht, kann hierfür auch einen Gaseinsatz kaufen, mit dem sich diese Zeit auf rund 4 Minuten verkürzen lässt. In diesem Fall ist mit 1 Gasdose pro Person zu rechnen. Mit einem Topfschwamm, Sturmstreichhölzern und Feuerzeug ist die Küchenausstattung komplett.
Das Anforderungsniveau 1 kann alle schaffen.
Beim Anforderungsniveau 5 muss man in guter Form sein sowie Übung und Erfahrung mit der gewünschten Aktivität haben.

| Art: | Paketangebot |
|---|---|
| Dauer: | ab 8 tage |
| Preise ab: | EUR 1675,- |



| Art: | Paketangebot |
|---|---|
| Dauer: | ab 8 tage |
| Preise ab: | DKK 14950,- |
| Abreisen: | 03.08.2010, 10.08.2010, 31.08.2010, 07.09.2010 |



| Ort: | Ilulissat |
|---|



| Art: | Paketangebot |
|---|---|
| Dauer: | ab 15 tage |
| Preise ab: | DKK 17950,- |
| Abreisen: | 03.08.2010 |



| Art: | Übrige |
|---|---|
| Dauer: | ab 1 tag |
| Preise ab: | DKK 995,- |



| Art: | Paketangebot |
|---|---|
| Dauer: | ab 4 tage |



| Art: | Paketangebot |
|---|



| Art: | Paketangebot |
|---|



| Art: | Expedition |
|---|---|
| Dauer: | ab 18 tage |
| Preise ab: | EUR 3610,- |




